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Urheber- und Medienrecht

Verdachtsberichtserstattung und aktuelle Praxisprobleme des einstweiligen Verfügungsverfahrens im Presse- und Äußerungsrecht

Referent: Michael Reinke

Fortbildungs-Nr.: 23268278

Online-Vortrag LIVE Online-Vortrag LIVE Ein Kalendersymbol. 01.06.2026 Uhrzeit der Veranstaltung 13:30 Uhr -
19:00 Uhr
Zeitstunden nach § 15 FAO oder BNotO 5,00h – nach § 15 FAO
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Die Untersagung unzulässiger Verdachtsberichterstattung durch den Betroffenen ist nicht anders als die Verteidigung zulässiger Verdachtsberichterstattung durch die Medien häufiger Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. Vertiefte Kenntnisse des einschlägigen Verfahrens- und materiellen Rechts sind deshalb für eine erfolgreiche Anspruchsdurchsetzung - und abwehr unerlässlich.

 

Der als Vorsitzender der Pressekammer des Landgerichts Berlin tätige Referent stellt im ersten Teil seines Vortrags unter Zugrundelegung der aktuellen Rechtsprechung des EGMR, des BVerfG, des BGH und der Instanzgerichte fallbezogen und praxistauglich die dogmatischen Grundlagen der Verdachtsberichterstattung dar. Dabei behandelt er alle praxisrelevanten materiellen Problemfelder der Verdachtsberichterstattung einschließlich der neuesten Rechtsprechungstendenzen zur reaktiven Prüfpflicht der Presse nach Wegfall des Verdachts (LG Berlin, ZUM-RD 2026, 78) und zum erforderlichen Mindestbestand an Beweistatsachen (BVerfG, NJW 2026, 214). Abgerundet wird die Darstellung mit Ausführungen zur immateriellen und materiellen Entschädigung des Betroffenen nach einer rechtswidrigen Verdachtsberichterstattung.

 

Der zweite Teil des Veranstaltung beschäftigt sich mit den presse- und äußerungsrechtlichen Besonderheiten des einstweiligen Verfügungsverfahrens, und dabei insbesondere mit Fragen der Selbstwiderlegung, des Wegfalls des Verfügungsgrundes bei einer Selbstkorrektur der Medien, der einseitigen Erledigung, der Darlegungs- und Glaubhaftmachungslast, sowie der Festsetzung des Gegenstandswertes in Presse- und Äußerungssachen.  

 

Die Veranstaltung richtet sich neben auf dem Gebiet des Presse- und Äußerungsrechts bereits tätige Rechtsanwälte und Verlagsjuristen auch an Berufsanfängerinnen und -anfänger, die beabsichtigen, zukünftig häufiger bei der Durchsetzung oder Abwehr von äußerungsrechtlichen Ansprüchen tätig zu werden.
 

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten eine instruktive Arbeitsunterlage.

Mit diesem eLearning-Angebot können Sie den Vortrag live über das eLearning Center verfolgen. In einem moderierten Chat haben Sie außerdem die Möglichkeit, Ihre Fragen an den Referenten zu stellen. In einer übersichtlichen Oberfläche wird der Referent im Video, die Folien der Präsentation sowie der textbasierte Chat angezeigt. Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQs zum eLearning.
 

Michael Reinke

(mehr Infos)

Regulärer Kostenbeitrag

305,00 € (USt.-befreit)

Ermäßigter Kostenbeitrag

Im Anmeldeformular wird ein ermäßigter Kostenbeitrag für bestimmte Gruppen angezeigt. Soweit zutreffend kann die Ermäßigung dort ausgewählt werden